In letzter Zeit wurden erneut Forderungen laut, den Windkraftausbau auf der Ostsee noch auszuweiten.

Dazu die Position des FREIEN HORIZONT in Sachen Offshore:

Ein forcierter Windindustrieausbau auf See wird nicht die grundsätzlichen Probleme dieser Technologie lösen: Die Frage einer Grundlastfähigkeit und damit Versorgungssicherheit durch Windstrom, ob an Land oder auf See erzeugt, bleibt weiterhin unbeantwortet. Auf absehbare Zeit wird es keine großtechnischen Speichermöglichkeiten für den unregelmäßig und nicht bedarfsgerecht produzierten Windstrom geben.
Einen immer wieder von Lobbyisten und Politikern suggerierten gleichzeitigen Ausstieg aus Atom und Kohle wird es auch mit noch so vielen Windkraftanlagen nicht geben.
Bereits in der Stellungnahme zum ersten Entwurf des LEP und in seiner „Ivenacker Erklärung“ bezog der FREIE HORIZONT Position zum geplanten Windkraftausbau in der Ostsee. Wir halten das hochsensible und bereits massiv belastete Ökosystem Ostsee aufgrund seiner geringen Größe und Küstenstruktur sowie aus naturschutzfachlichen und seefahrtstechnischen Gründen prinzipiell für ungeneignet zur Windkraftnutzung. Insofern stellt die im Volksbegehren des FREIEN HORIZONT aufgestellte Forderung nach einem Mindestabstand von 20 km zur Küste bereits einen sehr weit gehenden Kompromiß dar.

Offshore-WEA-20km

 

 

 

 

 

 

 

Offshore-Windindustrieanlagen in unmittelbarer Küstennähe hätten, langfristig gesehen, einen verheerenden Einfluß auf den Tourismusstandort MV, darin sind sich etliche Experten einig. Abertausende Arbeitsplätze und wirtschaftliche Existenzen stehen auf dem Spiel! Wenn Tourismusverbände dies nicht wahrhaben wollen, drängt sich die Frage auf, wessen Interessen dort eigentlich vertreten werden.

Allabendliche Zeremonie auf der Graal-Müritzer Seebrücke: Hunderte Gäste bewundern den Sonnenuntergang - mit (noch) freiem Horizont!

Allabendliche Zeremonie auf der Graal-Müritzer Seebrücke: Hunderte Gäste bewundern den Sonnenuntergang – mit (noch) freiem Horizont!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der FREIE HORIZONT verwahrt sich jedoch strikt dagegen, Windindustrieausbau an Land und auf See gegeneinander auszuspielen, nach dem Motto: Wenn es an Land auf Grund der massiven Proteste nicht mehr geht, dann eben auf See, wo niemand wohnt.
Daher ruft der FREIE HORIZONT die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns auf, von ihrem verfassungsmäßigen Recht auf direkte Demokratie Gebrauch zu machen und die beiden Volksbegehren „Windkraft auf Abstand halten – zu unseren Häusern und zu unserer Küste!“ durch Ihre Unterschrift zu unterstützen.
Der FREIE HORIZONT fordert alle Beteiligten nochmals dazu auf, zu einer sachlichen und ideologiefreien Diskussion zurückzukehren. Es geht hier um nichts Geringeres als um die Zukunft unseres Bundeslandes.
FREIER HORIZONT, Aktionsbündnis gegen unkontrollierten Windkraftausbau, Juli 2015

MV-15-07-30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Link zur detaillierten Karte: Hier anklicken

Manchmal sollte man schauen, wie es in der Nachbarschaft läuft:

Windräder vertreiben Touristen

schreibt die Hannoversche Allgemeine (hier der Link) und bezieht sich auf eine aktuelle Studie mit dem bezeichnenden Titel: „Gone with the wind“.

 

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